Klassische Stereoanlagen haben zwei unabhängige Audiokanäle, um einen Klang mit Tiefe in eine bestimmte Richtung abzugeben. Die Bezeichnung „Surround Sound“ bezieht sich auf die wachsende Zahl an Audioformaten, die wie Dolby 5.1 Surround Sound mit mehreren Audiokanälen arbeiten, um ein fesselnderes, dreidimensionales Klangerlebnis über mehrere Lautsprecher zu erzeugen, die strategisch um die Zuhörer angeordnet sind.
Surround Sound kennen viele bereits aus dem Kino. Zunehmend hält diese Technologie jetzt auch bei Heimkino-Systemen, Spielekonsolen und PCs im Privaten Einzug. Immer mehr Unterhaltungsanbieter wie Hersteller von Videospielen und DVDs oder HDTV-Sender kodieren Audioinhalte im Surround-Sound-Format.
Für den Privatgebrauch werden viele Surround-Sound-Formate angeboten, angefangen bei drei bis hin zu sieben oder mehr Lautsprechern. Die bekannteste Lautsprecherkonfiguration ist 5.1 Surround Sound. Hierbei gibt es je einen linken, rechten und zentralen Lautsprecher vor sowie einen linken und einen rechten Surround-Lautsprecher hinter den Sitzplätzen, ergänzt durch einen Subwoover für den tiefen Frequenzbereich.
Verschiedene konkurrierende Audioformate dienen zur Kodierung von DVDs, Videospielen und anderen beliebten Unterhaltungsformen, um ein ähnliches Erlebnis wie mit 5.1 Surround Sound zu schaffen. Am weitesten verbreitet sind patentierte Technologien wie Dolby und DTS. Bei vielen Heimkino-Systemen – wie bei denen von LG – können Sie zwischen diesen und anderen Standardformaten umschalten, damit Sie möglichst viele Optionen zur Auswahl haben.