Schauen wir uns zunächst einmal an, was OLED eigentlich bedeutet und wie die Technologie funktioniert. Der Begriff ist eine Abkürzung und steht für Organic Light Emitting Diode (übersetzt: organische Leuchtdioden). Diese Art von LEDs sind aus organischem Material aufgebaut, das sie einzeln aufleuchten lässt, sobald sie mit einer elektrischen Ladung in Kontakt kommen. Durch die Fertigung aus organischem Material lassen sich sehr dünne oder sogar biegsame Panels fertigen. 

Doch das wichtigste Merkmal eines OLEDs bleiben die einzelnen, selbstleuchtenden Dioden, oder auch Pixel genannt (bei den 8K Modellen über 30 Millionen), die individuell in ihrer Helligkeit gesteuert, oder sogar ganz abgestellt werden können. Dadurch wird unendlicher Kontrast erreicht. Das heißt: im Gegensatz zu anderen Display-Technologien, die mit einer Hintergrundbeleuchtung arbeiten, können OLED TVs perfektes Schwarz und sehr helles Weiß wiedergeben. So „verschwimmt“ beispielsweise eine dunkle Horror-Filmszene nicht in einem trüben Grau, sondern der Protagonist ist klar im Schatten erkennbar und hebt sich von seiner Umgebung ab. Dazu kommen sehr schnelle Reaktionszeiten, sodass sich OLED Fernseher nicht nur perfekt für das Heimkino, sondern auch für Gamer und Sportfans eignen. 

Ein weiterer Pluspunkt: LG OLED Fernseher sind 100% farbtreu. Das bedeutet, dass Ihre Lieblingsfilme unverfälscht und originalgetreu wiedergegeben werden und somit Hollywood „direkt“ in Ihr Wohnzimmer kommt.[1]

Ein Bild, das den Unterschied zwischen LED- und OLED-Struktur zeigt
Wie unterscheidet sich OLED von anderen Technologien?

LG Electronics hat neben den OLED TVs mit ihren selbstleuchtenden Pixel auch andere spannende Display-Technologien im Portfolio. Dazu gehören unter anderem QNED MiniLED TVs und NanoCell TVs. Die verschiedenen Paneltechnologien haben alle ihre eigenen Charakteristika und Vorteile, die Qual der Wahl ist somit groß. Doch wo liegen die Unterschiede zu OLED? 

Beginnen wir zunächst mit NanoCell, eine Art Weiterentwicklung der LCD-LED-Technologie. Das Kernelement von LCD-TVs sind Flüssigkristalle (LCD steht für Liquid Crystal Display, also Flüssigkristallbildschirm), die Licht entweder blockieren oder hindurchscheinen lassen, wodurch unterschiedliche Farben und Helligkeitsstufen ermöglicht werden. Diese Kristalle strahlen jedoch selbst kein Licht aus. Diese Aufgabe fällt LEDs zu, die als Hintergrundbeleuchtung für diese Flüssigkristalle dienen. Deswegen wird diese große Gerätekategorie auch oft als LED-TVs bezeichnet – „LCD-TV mit LED-Hintergrundbeleuchtung“ ist einfach ein ganz schöner Brocken.

Ein Beispiel für eine Fernsehbeleuchtung

Mit der zusätzlichen NanoCell-Beschichtung von LG werden die Farben des LCD-Panels viel realistischer, reiner und präziser wiedergegeben. Außerdem steuert die Hintergrundbeleuchtung den Bildschirm der NanoCell TVs in vielen kleinen Zonen an, statt nur in wenigen wie bei konventionellen LCD-TVs. So steigt der Kontrast und störende Lichtflecken und Halos werden reduziert, was besonders dunklen Bildschirminhalten zugutekommt.   

Bei den QNED MiniLED TVs wird die NanoCell-Technologie nun zusätzlich mit der Quantum Dot-Technologie kombiniert. Winzige, nur Nanometer kleine Quantum Dot und NanoCell Plus-Partikel fungieren als effiziente Farbfilter, die ein saubereres Lichtspektrum ohne störende Mischfarben erzeugen. Das Ergebnis sind absolut reine und realistische Farben.

Außerdem besitzen QNED MiniLED Fernseher im Gegensatz zu NanoCell TVs gleich viele tausende miniaturisierte LEDs als Hintergrundbeleuchtung, die individuell gesteuert werden können und die Helligkeit passend zu den Bildschirminhalten regeln. Das sorgt für eine noch feinere Steuerung der Hintergrundbeleuchtung und dunkle Flächen bleiben dunkler und hellere heller.

OLED eliminiert schließlich die Notwendigkeit einer Hintergrundbeleuchtung, was dafür sorgt, dass ein Fernseher schlanker (also weniger tief) und leichter wird. QNED MiniLED TVs haben dafür wiederum den leichten Vorteil gegenüber OLED TVs, dass durch die extrem helle Hintergrundbeleuchtung auch bei stärkster Sonneneinstrahlung Bildschirminhalte perfekt zu erkennen sind. Dies ist zum Beispiel hilfreich, wenn man draußen im Sommer ein Fußballspiel anschauen möchte. Die neue OLED evo-Technologie, die eine neue Evolutionsstufe für OLED TVs darstellt, lässt die Unterschiede schon wesentlich geringer ausfallen.

Eine Hand, die das Display eines LG OLED-Fernsehers berührt.
Wie lang ist die Lebensdauer eines OLED TVs?

In den Anfangstagen der OLED Technologie gab es die eine oder andere Kinderkrankheit und die Lebensdauer war damals vergleichsweise gering. 

Doch inzwischen gibt es hinsichtlich der Lebensdauer keine nennenswerten Unterschiede zwischen OLED- und LCD-Fernsehern. Und um die Langlebigkeit Ihres Heimkino-Setups sicherzustellen, hat LG bei allen OLED TVs eine „Screen Saver“-Funktion (Bildschirmschoner) integriert, die automatisch aktiviert wird, wenn der Bildschirm länger als zwei Minuten lang ein statisches Bild anzeigt. Dies ist besonders wichtig, um mögliche „Einbrennschäden“, also eine Art Geisterbilder, die dauerhaft auf dem Bildschirm bleiben, zu verhindern. Diese Schäden nennt man Image-Retention-Effekte.

Deshalb haben LG OLED TVs auch die „Logo Luminance Adjustment“ (Logo-Helligkeitsanpassung) an Bord, die statische Logos und Bildbereiche (zum Beispiel HUD-Elemente beim Gaming) erkennt und diese automatisch etwas dimmt, um mögliche Schäden zu vermeiden. Zusätzlich zu diesen Funktionen verfügt der „Pixel Refresher“ (Pixel-Erneuerung) über die Fähigkeit, automatisch jegliche entstehende Bildverschlechterung zu erkennen und im nötigen Umfang auszugleichen.

Ist OLED besser für meine Augen?

Wir alle lieben es, unsere Lieblingsserien zu sehen und es uns auf dem Sofa auch mal für einen ganzen Serienmarathon gemütlich zu machen. Das wiederum strengt die Augen jedoch sehr an und kann den Schlafrhythmus stören. Grund dafür ist, dass die LED-Backlights konventioneller LCD-Fernseher oft mit einem sehr hohen Blaulichtanteil arbeiten, welches in Verdacht steht, auf sehr lange Dauer schädlich für die Augen zu sein. Außerdem richtet sich unsere innere Uhr nach dem blauen Anteil des Lichtes; zu viel davon kann auch spät abends dafür sorgen, dass der Organismus denkt, hellwach sein zu müssen. Ferner kann auch das Flackern von Bildschirmen die Augen anstrengen – und bei den LED-Backlights von sehr vielen LCD-Fernsehern kann man ein hochfrequentes Flimmern feststellen.

LG reduziert auf seinen OLED TVs sichtbares Flackern, was die Augen vor Ermüdung schützen kann. Der TÜV Rheinland hat LG OLED TVs darüber hinaus für ihre geringe Blaulicht-Emission ausgezeichnet, was wie oben beschrieben sehr wichtig ist.[2]

Zudem ist es gut sicherzustellen, dass Sie den richtigen Abstand zu Ihrem TV-Bildschirm haben sowie die Reduktion des Umgebungslichts im Raum anzupassen.

Ein Paar, das im Wohnzimmer Basketball auf seinem LG OLED-Fernseher sieht.
Der ideale Betrachtungsabstand beim OLED TV

Während das klare Bild eines LG OLED TVs zwar bedeuten kann, dass Sie dicht am Bildschirm sitzen und dennoch ein atemberaubendes Bild genießen können, ist der Abstand, mit dem Sie vor dem Fernseher sitzen, essenziell für das perfekte Heimkino-Erlebnis.

Die Empfehlung der Society of Motion Picture & Television Engineers lautet, dass Ihr Bildschirm mindestens etwa 30° Ihres Sichtfeldes ausmachen sollte. Wenn Sie also einen 55 Zoll großen OLED TV besitzen, sollten Sie etwa 2,3 Meter entfernt sitzen. Wenn Sie von Ihrem Fernseher gar nicht genug bekommen können und ein wirkliches atemberaubendes Kinoerlebnis wollen, sollten sie sicherstellen, dass Ihr Fernseher etwa 40°   Ihres Sichtfeldes ausfüllt. Das erreichen Sie, indem Sie bei einem 55 Zoll OLED-TV etwa 1,7 Meter entfernt sitzen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen die wichtigsten Vorteile und technischen Details der LG OLED Technologie näherbringen. Für weitere Informationen können Sie gerne LG.com besuchen. Dort erfahren Sie auch, was es mit der neuen LG OLED evo Technologie auf sich hat. 


Life’s Good!

1  Von Intertek durchgeführte Tests von Drittanbietern ergaben, dass die Farbtreue des Displays zu 100 Prozent auf der Grundlage der CIE dE 2000-Farbdifferenzmetrik liegt, die für 125 über das gesamte Farbvolumen verteilte Farbfelder berechnet wurde. Der Farbdifferenzwert (Delta-E) betrug für jedes der 125 Farbfelder weniger als 2.

2 TÜV Rheinland zertifiziert: (Eye Comfort Display (OLED) Flimmerfreier Low Blue Light-Inhalt. Www.tuv.com ID: 0217008111.