Keine Pause im Kopf: Umfrage zeigt deutlichen Gender-Gap bei Mental Load im Alltag

Corporate10/08/2026
LG Umfrage Mental Load

Freizeit heißt nicht automatisch freier Kopf: Für viele Menschen laufen Alltagsplanung, Haushaltsorganisation und offene To-dos auch dann weiter, wenn eigentlich Zeit zum Entspannen wäre. Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von LG Electronics (LG) zeigt dabei ein deutliches Gender-Gap: Während etwa die Hälfte der befragten Männer (52 Prozent) beim Entspannen regelmäßig an noch zu erledigende Aufgaben denkt, sind es bei den Frauen 66 Prozent. Besonders deutlich wird die Belastung bei Frauen mit Kindern unter 18 Jahren im eigenen Haushalt: Hier können 84 Prozent mental nicht abschalten – mehr als jede Zweite (56 Prozent) denkt sogar ständig oder sehr häufig an unerledigte Aufgaben.

Rund um den Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober lohnt sich der Blick auch auf alltägliche Belastungen: auf Routinen, Verantwortlichkeiten und unerledigte Aufgaben, die Erholung erschweren und das Wohlbefinden beeinflussen können. Denn Mental Load beschreibt die oft unsichtbare Planungs- und Organisationsarbeit, die im Alltag mitläuft – vom Termin im Kalender über den nächsten Einkauf bis zur Wäsche, die noch erledigt werden muss.

Frauen berichten häufiger von Belastungssymptomen

Dieses ständige Vorausdenken und Koordinieren kann sich auch auf die Gesundheit auswirken: 52 Prozent der Frauen geben an, sich bei hohem Mental Load häufig erschöpft zu fühlen – bei den Männern ist es jeder Dritte (33 Prozent). Auch schlechter Schlaf (Frauen 46 Prozent, Männer 30 Prozent) und Konzentrationsprobleme (Frauen 29 Prozent, Männer 18 Prozent) treten bei weiblichen Befragten deutlich häufiger auf.

Wo Entlastung im Alltag am stärksten gefragt ist

Besonders groß ist der Wunsch nach Unterstützung bei wiederkehrenden Haushaltsroutinen: 59 Prozent der Befragten würden die Reinigung des Haushalts am liebsten teilweise oder vollständig automatisieren, 32 Prozent das Wäschewaschen und 30 Prozent die Essensplanung.

Bei Frauen mit Kindern ist der Wunsch nach automatisierten Lösungen im Haushalt besonders ausgeprägt: 72 Prozent nennen die Reinigung des Haushalts, 48 Prozent die Essensplanung und 40 Prozent das Wäschewaschen. Auch Geschirrspülen (38 Prozent) und das Organisieren von Einkäufen (37 Prozent) werden von Müttern überdurchschnittlich häufig genannt.

Für LG ist die Befragung Teil der Auseinandersetzung mit der Frage, wie Technologie im Zuhause den Alltag spürbar erleichtern kann. Unter dem Gedanken „Free up your mind“ zeigt die Marke, wie intelligente Funktionen bei wiederkehrenden Routinen unterstützen können – etwa wenn Waschprogramme automatisch auf Beladung und Textilien abgestimmt werden, das Raumklima ohne ständiges Nachjustieren reguliert wird oder vernetzte Geräte frühzeitig auf Wartungsbedarf hinweisen. Dabei geht es nicht darum, den Alltag vollständig zu automatisieren, sondern kleine Entscheidungen und wiederkehrende Handgriffe zu vereinfachen, bevor sie zu einem weiteren Punkt auf der mentalen To-do-Liste werden.

Weitere Informationen und einen interaktiven Einstieg in das Thema bietet LG unter www.lg.com/de/lifesgood/. Dort können Nutzerinnen und Nutzer anhand kurzer Fragen reflektieren, welche Aufgaben sie im Alltag besonders beschäftigen und wo ihr persönlicher Mental Load entsteht.

*Methodik der Befragung
Für die Befragung von F.A.Z. Business Media | research im Auftrag von LG wurden vom 27. Juli bis 3. August 2026 insgesamt 1.002 Personen in Deutschland zu alltäglichen Aufgaben, Verantwortung im Haushalt und mentaler Belastung befragt. Die Ergebnisse sind für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung nach Geschlecht, Alter und Bundesland quotiert und repräsentativ.

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